Blog Hop mit Gänseblümchengruß und Quartett fürs Etikett

Die liebe Martha hat einen Blog Hop ins Leben gerufen und in diesem Monat bin ich auch mit von der Partie.

Das Mai-Thema trifft genau meinen Geschmack: Verpackungen. Manch einer fragt sich vielleicht, wozu man diese ganzen kleinen Verpackungen brauchen kann? Zum einen natürlich als kleine Gastgeschenke bei einer Feier oder einfach, wenn man Besuch eingeladen hat. Großes „Ah“ und „Oh“ ist dir damit ganz bestimmt sicher. Ich habe aber auch immer ein paar kleine Verpackungen auf Vorrat und nehme sie mit, wenn ich bei einer meiner Mädels zum Frühstücken eingeladen bin. Obwohl bei uns immer „wir bringen uns nichts mit“ gilt, ist eine kleine Aufmerksamkeit grundsätzlich erlaubt. Ich habe Mädels, die mir hübsche Blümis aus dem Garten mitbringen (ich liebe z.B. Pfingstrosen, habe mit denen aber selber kein Glück gehabt, und freue mich immer, wenn ich welche mitgebracht bekomme) oder eine Freundin, die zufälligerweise auch noch Konditorin ist, hat Kekse gebacken, und bringt davon ein kleines Tütchen mit. Und von mir? Genau: Da gibt’s kleine Verspackungen mit ein bisschen Hüftgold drin. Mal gekauft, mal gebacken, mal fruchtig gekocht – egal was, es kommt immer gut an.

Deshalb habe ich mich auch über das Blog Hop Thema gefreut und konnte bei der Gelegenheit gleich zwei neue Schätzchen (eigentlich sogar vier) aus dem neuen Stampin’Up! Jahreskatalog ausprobieren:

Erkennt ihr, was neu ist? Genau: Das große Gänseblümchen (Stempelset Gänseblümchengruß und Stanze Gänseblümchen) und das Etikett mit dem Schriftzug (Stempelset Quartett fürs Etikett und Stanze Zier-Etikett) . Bei beiden Produkten gibt es Stempel und Stanze im Set für nur 38,50 Euro – ihr spart 10 % im Vergleich zum Einzelkauf. Beide Produktpakete könnt ihr ab dem 1. Juni 2017 bei mir bestellen.

Die Schachtel habe ich mit den Thinlits Fensterschachtel ausgestanzt. Auch enthalten in diesem tollen Set sind verschiedene Thinlits zur Dekoration der Fensterschachtel, z.B. das Element mit den ausgestanzten Löchern. Ich habe jedes zweite Seitenteil der insgesamt sechseckigen Box im „schweizer-Käse-Look“ aufgehübscht, die verbliebenen drei Seiten haben eine kleine Blumenwiese in Blau erhalten. Diese niedliche Blumenwiese ist auch in dem Stempelset Gänseblümchengruß enthalten.

Die Schachtel ist übrigens acht Zentimeter breit und viereinhalb Zentimeter hoch – da passen sogar ein paar Kekse rein.

Das Stempelset Quartett fürs Etikett mit der dazu passenden Stanze hatte es mir gleich angetan. Ich koche und backe gerne und verschenke dann auch die Köstlichkeiten aus meiner Küche. Ich oute mich hier mal als Nichtbesitzerin des dampfgarenden Alleskönners. Ich bin stolze Besitzerin einer wunderschönen, amerikanischen „Kitty“, die für mich knetet, rührt und raspelt und farblich perfekt in meine Küche passt. Den Rest übernehmen – ganz klassisch – Pürierstab und Herd ;O).

Mit der neuen Etikettenstanze und dem dazu passenden Stempelset lassen sich Geschenke aus der Küche richtig schön aufhübschen. Den Schriftzug (aus dem Stempelset Gänseblümchengruß) habe ich in gold auf farngrün embossed – das passt so schön zu dem hinterlegten Goldfaden (Garn Metallic Flair). Das Etikett habe ich einmal in Farngrün und zweimal in Flüsterweiß ausgestanzt. Die flüsterweißen Etiketten habe ich quer durchgeschnitten und zwar so, dass jeweils ein großes und ein kleineres Teil entsteht. Die beiden großen Teile habe ich zusammengeklebt, so dass eine schöne Mattung für das farngrüne Etikett entstanden ist.

Das Blümchen ist Ozeanblau und Safrangelb, die Blätter auch Farngrün.

Hüpft doch mal zu den anderen Mädels und schaut, was denen zum Thema eingefallen ist

  1. Martha
  2. Holli
  3. Claudia
  4. Doro

Euch morgen einen tollen Start in die neue Woche und ganz liebe Grüße

Katja

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Papierstreichlerin

Ich weiß ganz genau, ich bin nicht die einzige: Ich bin Papierstreichlerin. Und Stoffstreichlerin Ich kann mich hinsetzen und schöne Muster bewundern – egal ob auf Papier oder Stoff. Es fällt mir soooo schwer, die guten Stücke anzuschneiden – und dann nachher die letzten Reste zu verbrauchen, dann wäre ja nichts mehr von den schönen Sachen da.

Jetzt habe ich aber schon in den neuen Stampin’Up! Jahreskatalog geluschert, der ab dem 1. Juni 2017 gültig ist. Ich kann euch sagen: da gibt es wieder soooooo schöne neue Designerpapiere. Ich sag‘ nur: Gänseblümchen! Zauberhaft. Und natürlich noch viele schöne andere Papiere (und Stempel und Stanzen und, und, und – ihr könnt euch schon freuen!). Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, meine Designerpapierbestände aufzubrauchen, um Platz für Neues zu schaffen. Bei dieser Karte habe ich ein Designerpapier aus dem Frühling-/Sommerkatalog 2016 verwendet, das es nicht mehr zu kaufen gibt:

„Unser“ Opa (also mein Schwiegervater) ist 80 geworden. Das Designerpapier gibt es zwar nicht mehr zu kaufen, dafür aber alles andere. Die Grundkarte besteht aus Farbkarton in Vanille Pur, gemattet mit Farbkarton in Ozeanblau. In Ozeanblau habe ich auch die Luftballons aus dem Stempelset Partyballons und die Zahlen aus dem Stempelset So viele Jahre gestempelt (ausgestanzt mit den Framelits Große Zahlen). Die Luftballons habe ich mit der zum Stempelset passenden Stanze Luftballons ausgestanzt. Die Metallic Folie in Gold habe ich mit den Framelits Lagenweise Kreise ausgestanzt.

Klickt mal aufs Bild, dann seht ihr, was die anderen Stempeldeerns Schönes zum Stempelmittwoch gewerkelt haben.

Um nochmal auf die Gänseblümchen zurückzukommen: Ich liebe Gänseblümchen. Bei unseren Nachbarn blühen die schon ganz zauberhaft auf der Wiese. Auf unserem kleinen Rasen war noch nie ein Gänseblümchen. Dafür immer reichlich Klee und Löwenzahn. An alle lieben Gärtnerinnen da draußen: Was mache ich denn, wenn ich Gänseblümchen haben möchte – und dafür gerne auf Klee und Löwenzahn verzichten würde? Für Tipps bin ich dankbar!

 

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Über den Wolken….

Auch wenn es auf dem Blog zur Zeit etwas ruhiger geworden ist: es gibt mich noch und Basteltreff und Co finden nach wie vor statt. Letzte Woche hatte ich wieder ein Mutter-Tochter-Basteln angeboten und vier Mütter mit insgesamt fünf Töchtern haben fleißig die Scheren geschwungen. Wir hatten wieder viel Spaß!

Diese Woche hatte ich dann an zwei Abenden meinen „normalen“ Basteltreff nur für die großen Mädels. Da ist unter anderem diese Karte entstanden:

Das Stempelset Abgehoben ist nach wie vor einer meiner Lieblinge aus dem Frühling / Sommerkatalog. Dazu passend gibt es die Thinlits Formen In den Wolken, mit denen u.a. der große Heißluftballon so schön filigran ausgestanzt werden kann. Mit in dem Thinlits Set enthalten sind auch Formen, mit denen man den Hintergrund des großen Ballons gestalten kann. Ich habe hier, passend zur Mattung und zum Designerpapier Farbkarton in Marineblau, Melonensorbet, Flüsterweiß und Minzmakrone verwendet. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr für eure Big Shot die Präzisionsplatte und die Big Shot Bürste mit der Schaumstoffunterlage verwendet, bekommt ihr die überflüssigen Stanzteilchen in null Komma nix aus dem Heißluftballon entfernt. Ich kann euch die Präzisionsplatte für alle filigranen Thinlits empfehlen. Vorbei sind die Zeiten, in denen man Ewigkeiten mit einer Stecknadel in der Form rumgepiekst hat.

Den Spruch aus dem Stempelset Reihenweise Grüße habe ich auf flüsterweißen Farbkarton gestempelt und mit den Framelits Stitched Shapes ausgestanzt. Seht ihr diesen hübschen Rand, der fast wie gestickt aussieht? In dem Framelits Set sind jeweils vier Kreise, Quadrate und Ovale in verschiedenen Größen mit Rand in gestickter Optik enthalten. Den Kreis habe ich auf einen Wellenkreis in Marineblau geklebt, den ich mit den Framelits Lagenweise Kreise ausgestanzt habe.

Schaut mal (klick aufs Bild), was die anderen Stempeldeerns Schönes gewerkelt haben:

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Schokoladenziehkarte zum Geburtstag

Nachdem ich in all dem Trubel zur Zeit (ihr erinnert euch? Meine Schwiegereltern – also gefühlt wir – ziehen um) habe ich doch tatsächlich verschlumpft, meinem Göttergatten eine Geburtstagskarte zu basteln. „Für jeden bastelst du für jeden eingewachsenen Fußnagel eine Karte – und für mich?“. Zitat Ende und Asche auf mein Haupt. Damit mir dieser Fauxpas nicht nochmal passiert, bekommt der Lieblingssohn natürlich eine Karte (er hat sie ehrlich gesagt auch eingefordert). Und da er nette Worte in der Karte, glaube ich, nicht ganz so wichtig findet, habe ich ihm eine Schokoladenziehkarte nach einer Anleitung der lieben Jasmin gebastelt.

Die Zeiten der klassischen Schokoladentafeln sind leider vorbei. Als meine Oma mir früher immer eine Tafel Vollmilchschokolade (von Sprengel: mit dem Verpackungsrand in orange und mit golden geprägtem Bienenkorb drauf. Kennt ihr die noch?) mitgebracht hat (da klebte immer ein Fünfmarkstück fürs S-parschwein – Hamburger wissen wie man’s ausspricht: Immer schön über den s-pitzen S-tein s-tolpern, gelle – drauf), da hatten die Schokoladentafeln gefühlt alle noch die gleiche Größe. Jetzt habe ich festgestellt, dass nicht einmal die 100 g Tafeln von Lindt alle das gleiche Format haben. Das heißt, bei so einer Schokoladenverpackung muss jedes Mal individuell gerechnet werden, aber das ist gar nicht so schwer.

Ihr könnt auch einfach eine Banderole für die Schokoladentafel basteln, ein Boden ist nicht zwingend nötig, dann ist das Ganze so richtig einfach. Wichtig ist, dass ihr durch die Vorder- und Rückseite ein Loch stanzt. Ich habe dafür die 1/2″ Kreisstanze verwendet. Ihr zieht einfach ein Band, durch beide Löcher und schiebt dann die Tafel Schokolade in die Schachtel (bzw. Banderole). Dabei wird das Band mit in die Verpackung geschoben – und genau daran könnt ihr die Tafel nachher wieder herausziehen.

Meine Schachtel habe ich aus Farbkarton in Bermudablau gebastelt und mit Farbkarton in Pazifikblau gemattet. Der Laster stammt aus dem Stempelset Leckerlaster, das leider nicht mehr erhältlich ist. Ich habe den Laster auf Farbkarton in Seidenglanz gestempelt, mit den Aquarellstiften angemalt und anschließend mit den Aqua Paintern nachgearbeitet – so entsteht ein toller Aquarelleffekt. Der Farbkarton Seidenglanz wurde extra für Aquarelltechniken entwickelt und verzeiht auch ein „etwas zu viel“ an Wasser.

Zehnter Hochzeitstag: Holz oder Rose?

Holla, Asche auf mein Haupt: Ich sehe gerade, dass ich meinen letzten Beitrag vor genau einem Monat veröffentlicht habe! Der ganz normale Alltag hat sich bei uns z.Z. ergänzt um den bevorstehenden Umzug meiner Schwiegereltern. Beide werden dieses Jahr 80, d.h. sie können nicht mehr viel selbst machen – gefühlt ziehen wir also um. Deshalb ist es auf dem Blog gerade etwas ruhiger und daran wird sich in den nächsten Wochen vermutlich auch nicht sehr viel ändern.

Aber heute vor genau zehn Jahren hat meine liebe Freundin Maike geheiratet. Als Enkelin eines Gärtners ist das für sie eindeutig eine Rosenhochzeit, ich kenne das Datum als hölzerne Hochzeit. Keine Ahnung, wer da richtig liegt. Ich war damals Trauzeugin und unser Filius hat Blumen gestreut. Hach, war das schön!

Ich glaube, die liebe Maike hat diese Woche genug um die Ohren und wird nicht auf meinem Blog luschern, deshalb zeige ich euch die Karte, die ich gebastelt habe, schon heute:

Für den Hintergrund habe ich den tollen Hardwood Stempel benutzt und in Savanne auf Savanne gestempelt: Ton in Ton stempeln ist ein toller Effekt für Hintergründe! Die Zahl habe ich (wieder Ton in Ton ;O)) mit dem Stempelset So viele Jahre in Jeansblau gestempelt und mit den Framelits Große Zahlen ausgestanzt. Das Herzchen ist in den Thinlits In den Wolken enthalten.

Porthole Flip Card mit Schmettis

Ich muss euch etwas gestehen: Eigentlich hatte ich diese Woche keinen Beitrag für den Stempelmittwoch. Bis heute Morgen (was ja streng genommen auch nicht mehr so ganz Mittwoch war ;O)). Jedenfalls hat mir eine liebe Freundin einen tollen Link über Pinterest geschickt und da hat’s mir dann doch in den Fingern gejuckt und ich war noch fleißig. Die Idee stammt von meiner Kollegin Lyssa. Das Case Prinzip (Copy and share everything) hatte ich euch ja schon mal erläutert und das habe ich hier auch (fast komplett) angewendet: So ist eine Porthole Flip Card mit einem tollen Wow-Effekt entstanden (porthole heißt übrigens Bullauge – und ich finde das passt auch sehr gut):

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Verwendet habe ich Farbkarton in Kirschblüte und Rosenrot, die Stanzen Eleganter Schmetterling und Kleiner Schmetterling, Framelits Lagenweise Kreise und einen Gruß aus dem Stempelset Reihenweise Grüße.

Wie bei einem Mobile dreht sich der Schmetterling in der Karte.

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Eigentlich ist die Karte ganz leicht zu basteln. Lyssa hat eine super Anleitung dazu auf ihrem Blog geschrieben.

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…und so gibt’s von mir doch noch, wenn auch mit etwas Verspätung, einen Beitrag zum Stempelmittwoch:

stempelmittwoch_02-2017

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Coole Kullerkarte

Eine Kullerkarte stand schon seit langer Zeit auf meiner To do list. Nachdem eine meiner Mädels sich für den Basteltreff eine gewünscht hatte, habe ich den Plan gleich in die Tat umgesetzt:

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Es waren alle (einschließlich der heimischen Ehemänner, denen die Karten im Anschluss präsentiert wurden) begeistert. Huhn, Ei und Schriftzug stammen aus dem Stempelset Hey Chick und wurden mit Stampin’Write Markern und Mischstiften coloriert. Die Mattung in Aquamarin haben wir mit dem „Spritztechnik“ Stempel aus dem Stempelset Gorgeous Grounge mit der Craft Stempeltinte in Flüsterweiß bestempelt. Die trocknet übrigens schneller als erwartet.

Das Prinzip der Kullerkarte ist ganz einfach: Das zu kullernde Objekt (in diesem Fall das Ei) wird mit einem Glue Dot auf ein 2 Cent Stück geklebt. Das 2 Cent Stück kommt nach oben auf den Schlitz (ausgestanzt mit der Stanze Klassiches Etikett) und wird mit einem Stampin’Dimensional (den ihr vorher zu einem Kreis geschnitten habt – eckig kullert so schlecht) mit einem zweiten 2 Cent Stück unter dem Schlitz verbunden. Die Mattung (der Farbkarton mit dem Schlitz) wird am äußeren Rand (wie ihr das kennt) mit Stampin’Dimensionals auf die Grundkarte geklebt. Ganz wichtig: Rund um den Schlitz klebt ihr zwei Stampin’Dimensionals übereinander, damit das Geldstück genug Abstand zur Karte hat und kullern kann. Die Grundidee habe ich von Alexandra.

Schaut mal, was die anderen Schönes für den Stempelmittwoch gewerkelt haben (Klick aufs Bild):

 

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